Der Forscher, der auf Bienen flog

Die Kontroverse um den Schwänzeltanz aus wissenschaftshistorischer Sicht (Nachdruck aus MaxPlanckForschung 1/2010)

Autor/innen

  • Tina Heidborn

DOI:

https://doi.org/10.11576/biuz-7016

Schlagworte:

Karl von Frisch, Bienentanz, Nobelpreis, Historizität, period eye, Markierungsexperimente, wissenschaftliches Beobachten, tierische Kommunikation

Abstract

Karl von Frisch erlangte durch seine Forschungen zu den Bienen – insbesondere zur Entschlüsselung des Schwänzeltanzes – weltweite Berühmtheit und erhielt dafür 1973 den Nobelpreis. Der Artikel betont die Bedeutung von Frischs Entdeckung für die Verhaltensbiologie und hebt die Komplexität der Bienenkommunikation hervor. Der Artikel wirft auch einen Blick auf seine Experimente mit anderen Tieren wie Fischen und seine Rolle während des Nationalsozialismus. Die Debatte über den Informationsgehalt der Bienentänze ist bis heute nicht abgeschlossen. Technologische Fortschritte ermöglichen laufend neue Erkenntnisse, die Bienenforschung von Karl von Frisch zeigt aber, dass auch mit Lowtech-Verfahren bahnbrechender Erkenntnisgewinn möglich ist. Aus der Perspektive der Historizität beleuchtet die Autorin den Wandel wissenschaftlichen Beobachtens.

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Veröffentlicht

2024-02-05

Zitationsvorschlag

Heidborn, T. (2024). Der Forscher, der auf Bienen flog: Die Kontroverse um den Schwänzeltanz aus wissenschaftshistorischer Sicht (Nachdruck aus MaxPlanckForschung 1/2010). Biologie in Unserer Zeit, 54(1), 34–39. https://doi.org/10.11576/biuz-7016