Letzte Chance für die Albatrosse

Das Unmögliche versuchen

Autor/innen

  • Peter Ryan

DOI:

https://doi.org/10.11576/biuz-6140

Schlagworte:

Seevogelschutz, Marion-Insel, Mouse-Free Marion Project, Wanderalbatros, invasive Arten, Inselökosysteme

Abstract

Die zu Südafrika gehörende Marion-Insel ist Teil des Prince-Edward-Archipels und liegt in der subantarktischen Zone zwischen Südafrika und der Antarktis. Die Marion-Insel beherbergt eine Vielzahl an brütenden Seevögeln, inklusive mehrerer Albatros-, Sturmvogel- und Pinguinarten – darunter etwa 33.500 Brutpaare von fünf Albatrosarten, wobei 1.600 Brutpaare auf den bedrohten Wanderalbatros entfallen. Bereits 1948 wurden große Teile der Seevogelbrutkolonien, insbesondere jene der Sturmvögel, durch eingeführte Katzen stark beeinträchtigt. Nach dem Ausrotten der verwilderten Katzen in den 1990er Jahren entwickelten sich eingeführte Hausmäuse zu einem weiteren Problem. Diese fressen bis heute auf dem Nest sitzende Jung-Albatrosse und -Sturmvögel und entwickeln sich zu einer großen Gefahr vieler Brutkolonien auf der Insel.

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Veröffentlicht

2022-12-22

Zitationsvorschlag

Ryan, P. (2022). Letzte Chance für die Albatrosse: Das Unmögliche versuchen. Biologie in Unserer Zeit, 53(1), 40–44. https://doi.org/10.11576/biuz-6140